4-Pascal-Messung:

Für den sicheren Betrieb von Feuerstätten

Mit der 4-Pascal-Messung wird sichergestellt, dass luftabsaugende Anlagen (Dunstabzugshauben) – die sich den gleichen Luftraum mit einer Feuerstätte teilen – nicht den Kaminzug durch den sogenannten Kamineffekt unterbinden.

So wird verhindert, dass Abgase in die Raumluft ziehen und es zu einer gefährlichen Rauchvergiftung oder Kohlenmonoxidvergiftung kommt. Bei dem 4-Pascal-Test ist ein Unterdruck von mindestens 4 Pa erforderlich.
Die 4-Pascal-Messung kann effizient mit dem Dräger FG7000 an der Hand durchgeführt werden.

Wie wird die 4-Pascal-Messung sicher durchgeführt?

Der Pascal Test startet damit, dass zunächst die Nulllinie registriert wird. Anschließend sind alle Öffnungen des Aufstellraumes 3 Mal für je 30 Sekunden zu schließen und wieder zu öffnen.

Sind am Fenster oder der Außentür des Aufstellraumes Rollladen vorhanden, sollten sie jeweils mit geschlossen und geöffnet werden. Bei geschlossenen Öffnungen (Fenster oder Türen) sind der Unterdruck und der saubere Abzug der Abgase zu kontrollieren. Bei offenen Öffnungen muss die Nulllinie wieder erreicht werden.

4-Pascal-Messung: Wann ist die Feuerstätte sicher in Betrieb?

Wenn der Unterdruck im Aufstellraum der Feuerstätte beständig unter 4 Pa liegt. Oder wenn er bei geprüften raumluftunabhängigen Feuerstätten für feste Brennstoffe unter dem im Verwendbarkeitsnachweis genannten maximal zulässigen Unterdruck von 8 Pa liegt.

Dann können Sie sich auf einen sicheren gleichzeitigen Betrieb von Feuerstätte und luftabsaugenden Anlagen verlassen. Natürlich muss bei einer Änderung der Feuerstätte eine erneute Bewertung an den weiteren beeinflussenden Geräten oder am Gebäude durchgeführt werden.

Das SHK-Handwerk, Heizungsbauer, Installateure sowie Schornsteinfeger wenden den 4-Pascal-Test im Berufsalltag an.