Abgasanalyse an Heizungsanlagen:

So wird Abgasmessung leicht gemacht

Läuft bei Ölheizung und Gasheizung alles wie es soll? Machen Sie den Test. Feuerungsstätten in Betrieben müssen regelmäßig auf ihren Emissionsausstoß und die Effizienz überprüft werden. Regelwerke dazu sind die BImSchV und die KÜO.

Für die Abgasanalyse an Heizungsanlagen sind Sie mit dem Dräger FG4200 oder FG7000 bestens ausgestattet.

Wie wird die Abgasanalyse an Heizungsanlagen sicher durchgeführt?

Zu Beginn der Abgasmessung wird die Verbrennungslufttemperatur gemessen. Das kann entweder über Verbrennungsluftfühler oder wahlweise über die Gasentnahmesonde erfolgen. In Luft-Abgas-Systemen im Ringspalt der Zuluftversorgung, bei atmosphärischen Feuerungen in der Raumluft. Für die Berechnung von Wirkungsgrad und Abgasverlust ist die Verbrennungslufttemperatur unbedingt notwendig.

Im Anschluss an diese Ermittlung wird die Gasentnahmesonde ins Abgasrohr eingeführt. Im nächsten Step erfolgt die Kernstromsuche, bei der im Abgasstrom nach den heißesten Gasen mit dem niedrigsten Sauerstoffgehalt gesucht wird. Ist der Kernstrom gefunden, beginnt die eigentliche Messung und Abgasanalyse an der Heizungsanlage.

Dazu werden die gemessenen, stabilisierten Werte gehalten und können anschließend weiterverarbeitet werden, z.B. zum Ausdrucken oder zur Dokumentation. Erfolgt die Abgasmessung gemäß der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung, wird anstelle der Abgassonde eine Mehrlochsonde verwendet, die eine homogene Gasentnahme auf dem gesamten Querschnitt des Abgasrohrs erlaubt. Darüber hinaus werden hierbei Mittelwerte über einen Zeitraum von 30 Sekunden gebildet.

Die Abgasmessung der Heizungsanlage gehört im SHK-Handwerk, bei Heizungsbauern, Installateuren, Schornsteinfegern sowie in der Industrie zum Arbeitsalltag.