Dichtheitsprüfung an Abwasserleitungen:

Absolute Sicherheit in wenigen Schritten

Die Dichtheitsprüfung an Abwasserleitungen (nach DIN EN 1610) wird bei neuen und sanierten Abwasserleitungen- und -kanälen in Gebäuden angewendet. Da sind verlässliche Messungen gefragt – denn eine Undichtigkeit kann dazu führen, dass Grundwasser und Boden verschmutzt werden und sich Krankheiten ausbreiten.

Für die Abwasserdichtheitsprüfung haben Sie mit dem Dräger P7-TDX das passende Messinstrument an der Hand.

Wie wird die Dichtheitsprüfung an Abwasserleitungen sicher durchgeführt?

Bei der Abwasserdichtheitsprüfung mit Luft (Verfahren L) ist der Startdruck, der den erforderlichen Prüfdruck um 10% überschreitet, zunächst für einige Minuten aufrechtzuhalten. Im Anschluss daran wird der Prüfdruck gemäß Prüfverfahren LC (100 mbar) oder LD (200 mbar) eingestellt. Ist bei beiden Prüfverfahren der gemessene Druckabfall geringer als 15 mbar, entspricht die Rohrleitung den Anforderungen.

Bei der Dichtheitsprüfung an Abwasserleitungen wird die zu prüfende Abwasserleitung durch einen Druckschlauch via Pneumatikschnellkupplung mit dem Druckeingang des Messgerätes verbunden. Und schon startet die Abwasserdichtheitsprüfung. Der Prüfdruck wird zunächst auf das 1,1-fache erhöht. Anschließend geht’s in die Stabilisierungsphase.

Nach Ablauf der Stabilisierungszeit wird der Druck auf Prüfdruck reduziert. Jetzt beginnt die eigentliche Prüfzeit. Wird bei der Dichtheitsprüfung an Abwasserleitungen ein Druckverlust über 15 mbar festgestellt, weist das auf eine Undichtigkeit hin.

Wählbare Werkstoffe und Prüfverfahren sind:

  • Beton trocken LC 100 mbar = Trockene Betonrohre
    Prüfverfahren LC (100 mbar)
  • Beton trocken LD 200 mbar = Trockene Betonrohre
    Prüfverfahren LD (200 mbar)
  • Beton feucht LC 100 mbar = Feuchte Betonrohre und alle anderen Werkstoffe
    Prüfverfahren LC (100 mbar)
  • Beton feucht LD 200 mbar = Feuchte Betonrohre und alle anderen Werkstoffe
    Prüfverfahren LD (200 mbar)

Die Abwasserdichtheitsprüfung wird im SHK-Handwerk, von Rohrsanierern, Installateuren sowie in der Industrie und Stadtwerken angewendet.