Gebrauchsfähigkeitsprüfung an Gasleitungen:

Schnell und erfolgreich messen

Mit der Gebrauchsfähigkeitsprüfung an Gasleitungen bzw. der Leckratenbestimmung werden bestehende Gasleitungen mit Betriebsdrücken bis 100 mbar sicher und einfach überprüft. Sie können die Gebrauchsfähigkeitsprüfung mit einem Leckmengenmessgerät voll automatisch bei Betriebsdruck durchführen.

Jeder Betreiber einer Gasanlage ist dazu verpflichtet, die Gebrauchsfähigkeitsprüfung an Gasleitungen alle 12 Jahre von einem Profi durchführen zu lassen. Das Prüfverfahren ist im DVGW Arbeitsblatt G5952 festgelegt. Für die Leckmengenmessung sind die Dräger P7-TD oder Dräger P7-TDX die idealen Messinstrumente.

Wie wird die Gebrauchsfähigkeitsprüfung an Gasleitungen sicher durchgeführt?

Der erste Schritt sieht so aus: Das Messgerät für die Leckratenbestimmung wird mit der Leitung, z.B. am Prüfstutzen der Gasarmatur, verbunden. Nach einer kurzen Zeit der Stabilisierung wird der Haupthahn an der Gasleitung geschlossen.

Dann startet die Gebrauchsfähigkeitsprüfung. Dabei wird die Leckrate der Gasleitung vollautomatisch gemessen und gleichzeitig übersichtlich im Display angezeigt. Nach erfolgreicher Messung können Sie die Leckrate der Gebrauchsfähigkeitsprüfung direkt ablesen.

Im Zuge der Gebrauchsfähigkeitsprüfung müssen außerdem die Funktionsfähigkeit sowie der äußerlich erkennbare Zustand der Gasanlage geprüft werden – die sogenannte Sichtprüfung laut TRGI.

So wird die Gebrauchsfähigkeit unterteilt:

  • uneingeschränkte Gebrauchsfähigkeit: Leckrate < 1 Liter/Stunde und keinen sichtbaren Mangel
  • verminderte Gebrauchsfähigkeit: Leckrate >= 1 und < 5 Liter/Stunde
  • keine Gebrauchsfähigkeit: Leckrate >= 5 Liter/Stunde

Die Gebrauchsfähigkeitsprüfung an Gasleitungen wird im SHK-Handwerk von Heizungsbauern, Installateuren sowie in der Industrie durchgeführt.